Informationen



Die Fakultät für Verhaltens- und Empirische Kulturwissenschaften der Universität Heidelberg verleiht den akademischen Grad eines Doktors/einer Doktorin der Philosophie für die Fächer Erziehungswissenschaft, Ethnologie, Gerontologie, Psychologie, Sportwissenschaft sowie Diakoniewissenschaft und Sozialethik (Dr. phil.) auf Grund von Promotionsleistungen oder den Grad eines Doktors der Philosophie ehrenhalber (Dr. phil. h.c.) auf Grund von hervorragenden wissenschaftlichen Leistungen auf dem Gebiet der Verhaltens- und Empirischen Kulturwissenschaften einschließlich der angrenzenden Gebiete. In den Fächern Diakoniewissenschaft und Sozialethik arbeitet die Fakultät für Verhaltens- und Empirische Kulturwissenschaften mit der Theologischen Fakultät zusammen.


Promotionsfächer

  • Erziehungswissenschaft
  • Ethnologie
  • Gerontologie
  • Psychologie
  • Sportwissenschaft
  • Diakoniewissenschaft und Sozialethik (Theologische Fakultät)

Berater/in

  • Promotionen an der Fakultät für Verhaltens- und Empirische Kulturwissenschaften sind in der Regel von einem/einer Hochschullehrer/in, Privatdozenten/in oder Nachwuchsgruppenleiter/in der Fakultät zu betreuen. Gehört der/die vorgesehene Berater/in nicht der Fakultät an, ist dies beim Promotionsprüfungsausschuss gesondert zu beantragen. Zugleich ist die Bereitschaft eines/einer Hochschullehrer/in, Privatdozenten/in oder Nachwuchsgruppenleiter/in der Fakultät für Verhaltens- und Empirische Kulturwissenschaften nachzuweisen, die Arbeit mit zu betreuen. 
  • Die Suche nach einem/einer Berater/in bleibt weitgehend Ihrer Initiative überlassen. Je nach Interesse sollten Sie daher direkt mit den in Frage kommenden Personen Kontakt aufnehmen.
    Lehrkörperliste der Fakultät

Dissertation

  • wissenschaftliche Abhandlung (Dissertation) oder
  • publikationsbasierte Dissertation


Richtlinien zur Erstellung einer publikationsbasierten Dissertation an der Fakultät für Verhaltens- und Empirische Kulturwissenschaften (Stand 01.07.2012)


Die folgenden Richtlinien basieren ausdrücklich darauf, die Disziplinenvielfalt unserer Fakultät zu berücksichtigen:

  1. Es sind mindestens drei thematisch zusammenhängende Arbeiten in anerkannten und für die eigene Forschung einschlägigen Zeitschriften vorzulegen. Die Art der Themen der einzelnen Arbeiten und die Auswahl der Zeitschriften werden in enger Zusammenarbeit mit dem/der Berater/in festgelegt. Wird eine Zeitschrift ohne Peer-Reviewsystem einbezogen, so ist der Einreichung der Schriften eine Begründung des/der Beraters/in hinsichtlich der Qualität der Zeitschrift beizufügen. In Ausnahmefällen – die entsprechend durch den/die Berater/in zu begründen sind – ist auch eine Berücksichtigung von Buchkapiteln möglich. Voraussetzung ist der Nachweis eines Peer-Review Prozesses bei der Herausgabe des Bandes.
  2. Mindestens eine der eingereichten Arbeiten muss bereits erschienen oder „in press“ sein. Diese Arbeit sollte auch in Erstautorschaft verfasst sein. Geteilte Erstautorschaften werden nicht akzeptiert. Bei den weiteren Arbeiten muss im Falle von Autorenteams der/die Doktorand/in mindestens an zweiter oder dritter Stelle stehen. Bei jeder Publikation mit Autorenteams ist der eigene Beitrag genau zu spezifizieren.
  3. Mit einzureichen ist ein Mantelteil von etwa 20 bis 25 Seiten, in dem das eigene Forschungsprogramm sowie der innere Zusammenhang der verfassten Arbeiten deutlich erkennbar werden. Dieser Teil dient insbesondere dazu, die theoretischen Grundlagen der eigenen empirischen Arbeiten ausführlich darzulegen und diese in den Kontext des internationalen Forschungsstands einzuordnen.
  4. Nur einer der bestellten Gutachter darf Co-Autor/in in den eingereichten Arbeiten sein.¹
    Co-Autorschaften mit anderen Doktoranden/innen sind möglich.
  5. Bei der Begutachtung soll in der Regel eine unversitätsexterne Perspektive einbezogen werden.
  6. Es liegt im Ermessen des/der Beraters/in, in Absprache mit dem/der Doktoranden/in Abweichungen von den Punkten 1 bis 2 vorzunehmen, die gut begründet werden müssen. Hierüber befindet der Promotionsausschuss der Fakultät.

¹ Dieses Kriterium gilt für Zulassungen ab dem 01.02.2012.


Binationale Promotionsverfahren (Cotutelle de thèsis)

Cotutelle de thèse-Verfahren sind binationale Promotionsverfahren, die in Zusammenarbeit mit ausländischen Partneruniversitäten durchgeführt werden. Binational sind die Verfahren vor allem im Hinblick auf die Betreuung der Dissertation, Arbeitsaufenthalte an der Partneruniversität, die Mitwirkung auswärtiger Betreuer/innen im Begutachtungs- und Prüfungsverfahren und die Ausstellung einer gemeinsamen Promotionsurkunde beider Universitäten (bzw. zweier Urkunden, die aufeinander verweisen). Für jedes Cotutelle-Verfahren ist ein Vertrag zwischen den beteiligten Universitäten abzuschließen, in dem die Einzelheiten geregelt werden.

Ein solcher abgeschlossener Vertrag muss bereits zur Bewilligung des Promotionsantrages vorliegen.


Zulassungsvoraussetzungen

Siehe dazu § 4 der Promotionsordnung.





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Letzte Änderung: 10.05.2017