Gleichstellung



Gleichstellungsbeauftragte
apl. Prof. Dr. Ursula Christmann
ursula.christmann@psychologie.uni-heidelberg.de
Sprechstunde: nach Vereinbarung
Stellvertretung: N.N.

Die Gleichstellungsbeauftragte der Fakultät vertritt die Universitätsgleichstellungsbeauftragte im Fakultätsrat und in allen Berufungsverfahren. Sie ist in allen Gleichstellungsbelangen Ansprechpartnerin für Wissenschaftlerinnen und Studierende.

Gleichstellungskonzept
Die Fakultät für Verhaltens- und Empirische Kulturwissenschaften fühlt sich in Bezug auf alle Gleichstellungsbelange dem Gleichstellungskonzept der Universität Heidelberg sowie den Grundsätzen von DFG und Wissenschaftsrat verpflichtet (s.u. Links).

Gleichstellungssituation
Die Fakultät für Verhaltens- und Empirische Kulturwissenschaften setzt sich aus fünf Instituten zusammen: Bildungswissenschaften, Ethnologie, Gerontologie, Psychologie und Sportwissenschaften. Während der Frauenanteil bei den Studierenden deutlich überwiegt, ist auf der Ebene des Mittelbaus in etwa eine Gleichverteilung zu verzeichnen; diese Gleichverteilung konnte auf der Ebene der Professuren hingegen noch nicht erreicht werden. Gleichwohl hat sich auch auf dieser Ebene die Situation in den letzten zehn Jahren deutlich verbessert. Im Jahre 2000 waren von den insgesamt 21 Professuren der Fakultät nur eine von einer Frau besetzt, im Jahre 2012 sind es hingegen bereits sieben.

Geschlechterforschung an der Fakultät
Im Rahmen einer Ausschreibung des Wissenschaftsministeriums ist es der Fakultät gelungen, eine neue Professur mit der Denomination „Geschlechterforschung und Differentielle Psychologie“ einzuwerben. Diese Professur wurde im Jahre 2005 mit Prof. Dr. Monika Sieverding besetzt. Das zentrales Ziel, das mit der Ausbringung der Professur verbunden war, ist erreicht worden: die dauerhafte Integration und institutionelle Verankerung der Geschlechterforschung  in der Lehre des Psychologischen Instituts. Regelmäßig wiederkehrende Lehrveranstaltungen thematisieren Fragen wie „Geschlecht und Gesundheit“, „Rollenkonzepte“, „Geschlecht und Stress“, „Selbstkonzept und berufliche Entwicklung“, „Geschlechterrollen“, „Geschlechterstereotype“, „soziales und biologisches Geschlecht“ etc.

Akademische Karriere: Perspektiven nach der Promotion im Geschlechtervergleich
„Quo vadis Postdoc?“ Dieser Frage gehen Prof. Dr. Monika Sieverding, Dr. Agnes Speck und Dr. Andrea Evers in einem von der Exzellenzinitiative der Universität Heidelberg geförderten Projekt nach. Dabei geht es um die Relation von wissenschaftlicher Leistung einerseits und Selbsteinschätzung der wissenschaftlichen Karrierekompetenz sowie Attraktivität einer wissenschaftlichen Karriere im Geschlechtervergleich andererseits. Zielgruppe sind Postdoktoranden/innen der Universität Heidelberg. Die Projektergebnisse werden die Grundlage für empirisch gestützte Empfehlungen zur Karriereförderung von Wissenschaftlerinnen abgeben.

Nützliche Links



Verantwortlich: E-Mail
Letzte Änderung: 07.06.2016